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U11

Standortbestimmung bei Gluthitze

11.09.16

Fritz-Walter-Cup in Löf (bei Koblenz) mit Platz 11 beendet


Am letzten Augustwochenende nahm die Mannschaft auf Vermittlung des ehemaligen FCC-Trainers Thomas Strotzer an einem Sommerturnier in Löf (an der Mosel gelegen) teil. Hierfür vorab nochmals besten Dank und Grüße an ihn!

Bei hochsommerlichen Temperaturen bescherte die Gruppeneinteilung gleich zu Beginn den härtesten Brocken, ein Spiel gegen den späteren Turniersieger Mainz 05. In diesem Spiel wurden uns deutlich die Grenzen gegen einen in allen Belangen überlegenen Gegner aufgezeigt. Spielgeschwindigkeit, Ballkontrolle, Zweikampfführung, Mannschaftsspiel – bei keinem Kriterium konnten wir wirklich mithalten. Nach schneller und deutlicher gegnerischer Führung konnten auch keine Punkte für die Moral mehr erzielt werden. Die erdrückende Hitze ließ zudem die körperlichen Defizite im Laufe der 15 Minuten Spielzeit erkennbar hervortreten. Wenn auch das eine oder andere Gegentor zudem unglücklich zustande kam, ging dennoch die Niederlage mit 9 Gegentoren am Ende in Ordnung. Hieraus kann man nur lernen.

Im zweiten Turnierspiel musste dann aufgrund der Konstellation in Dreiergruppen und der schlechten Tordifferenz bereits unbedingt ein Sieg her, um ins Viertelfinale zu kommen. Gegen die Mannschaft des JFV Hunsrück wurde defensiv die Ordnung weitgehend gehalten, offensiv fehlte es jedoch an Durchschlagskraft. Die wenigen Chancen wurden teils überhastet oder eigensinnig nicht genutzt, so dass am Ende ein enttäuschendes 0:0 stand. Somit wurden lediglich die Platzierungsspiele erreicht.

Im ersten Spiel gegen Schott Mainz (wirklich!) musste wiederum ein Spiel ohne eigenes Tor verzeichnet werden. Da der Gegner dreimal traf, blieb als letztes Spiel das um Platz 11 gegen den Gastgeber. Diese wollten uns nicht deprimiert zurückfahren lassen und ermöglichten ein deutliches 6:0. Allerdings muss zugestanden werden, dass dieser Gegner weit entfernt von einem Grossteil der restlichen Mannschaften (u.a. Darmstadt 98, Kaiserslautern, FSV Frankfurt, Wehen-Wiesbaden) war.

Somit bleibt als Fazit die Erkenntnis, dass einiges an Arbeit vor dem Team liegt, um in überregionalen Vergleichen besser abschneiden zu können. Bei etwas günstigerer Auslosung wäre vielleicht ein besserer Start ins Turnier und damit eine andere Platzierung möglich gewesen, ist am Ende aber Spekulation.

Positiv bleibt zu vermerken, dass trotz der Ergebnisse und des Turnierverlaufs sich keiner hängen ließ und alle trotzdem versuchten, ihr Bestes abzurufen. Auch solche Nackenschläge gehören zum Sport dazu und müssen erstmal verkraftet werden.

Insgesamt war das Turnier, gerade mit einigem Abstand betrachtet, trotzdem eine tolle Erfahrung unter Extrembedingungen in Hinblick auf die Temperaturen. Nur beim Vergleich mit den Besten lernt man, das eigene Leistungsvermögen richtig einzuschätzen und sich selbst zu verbessern.

Ralph Grillitsch | link | Kat: u11, u11 |

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